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Da der n-stick ja unter Linux entwickelt wird, ist seine Nutzung auch unter diesem Betriebssystem möglich.
Hier gebe ich meine Erfahrungen aus der alltäglichen Nutzung mittels meines Netbooks (Samsung NC10) wieder.
Vorbemerkung:
Wenn eine Arbeitsumgebung wie der n-stick unabhängig vom verwendeten Betriebssystem funktionieren soll, dann kann sich das im engeren Sinne nur auf die Programm-Hülle beziehen, welche der n-stick seinen Nutzern mit der Startseite und den weiteren Modulen (Programm-Fenster, Datei-Manager, Medien-Manager, Einstellungen) anbietet.
Die verwendete Software bleibt aber Windows-Software!
Die Entscheidung für diese Software-Basis resultiert aus der schlichten Einsicht, dass auch in absehbarer Zeit ein Windows-Betriebssystem auf den allermeisten Endgeräten zum Einsatz kommen wird.
Meine eigenen überaus positiven Erfahrungen in der Arbeit mit Linux (Ubuntu 10.10) möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen. Es spricht meines Erachtens schon jetzt nichts gegen einen Einsatz von Linux in der Schule. Man muss sich jedoch eventuell von Software-Produkten, die von Schulbuchverlagen und anderen Bildungsanbietern in den Markt gebracht werden, trennen. Außerhalb des Bildungsbereichs findet man sicherlich gut funktionierende Software für den schulischen Einsatz.

Der einfachste Weg, den n-stick unter Linux zu nutzen, ist sein Betrieb unter „Wine“. Hier wird die für Windows-Software benötigte Umgebung verfügbar gemacht. Man kann den USB-Stick ohne weitere Konfiguration starten und nutzen.

Der schwierigere Weg ist, den n-stick als native Linux-Anwendung zu starten. Dann wir die n-stick-Hülle unter Linux betrieben. Die aus dem n-stick aufgerufenen Programme werden dann jeweils unter „Wine“ (s. o.) betrieben.

Zu meiner Linux-Umgebung:
Ubuntu 10.10 Netbook Remix, WINE 1.2.0 installiert
Hier nähere Informationen zur Wine-Version und -Installation!




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