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Grundschule OldendorfEvaluation 09-10 |
mit dem Lüneburger Fragebogen
Im Gesamtüberblick ist die Befragung mit dem Lüneburger Fragebogen für unsere Schule sehr positiv verlaufen. Viele Fragen wurden fast ausschließlich im zustimmenden Bereich beantwortet. Natürlich bleiben uns auch einige Punkte, an denen wir als Team noch arbeiten müssen, die wir zum Teil aber auch schon ins Auge gefasst haben. Sie werden sich in unserem Arbeitsprogramm wiederfinden und nach und nach, je nach Wichtigkeit, weiterbearbeitet.
Die Befragung wurde nicht durchgängig von allen Teilnehmenden beantwortet, da Schüler und Eltern nur sie nur bis Frage 46 beantworten durften.
Um die nur vom Team bearbeiteten Fragen deutlicher darstellen zu können, wurde ein Wechsel in der statistischen Auswertung vorgenommen und die Gruppierung in "Zustimmung, Ablehnung und weiß nicht" deutlicher aufgesplittet.
Die Schüler (Kl. 3/4) und das Team haben zu 100% teilgenommen, da sie direkt in der Schule per Bildschirminterview befragt wurden.
Die Paper und Pencil Abfrage der Eltern zeigte eine Rücklaufquote von nahezu 100%.
Zur besseren Lesbarkeit der Statistik ist es sinnvoll zu bedenken, dass die 31,7 % der Schüler isoliert gesehen alle teilgenommenen Schüler beinhaltet (also 100% der Schüler). Ebenso die 6,9% das ganze Team. Die Eltern haben also in dieser Evaluation den weitaus größten Stimmanteil.
Nun folgt die Betrachtung und Auswertung der einzelnen Qualitätsbereiche, die auf den niedersächsischen Qualitätsrahmen für Schulentwicklung bezogen sind.









In diesem Bereich wird eine große Zufriedenheit sowohl bei Eltern und Schülern als auch bei den Lehrern deutlich. Die Befragten sind sich einig, dass die "Schüler mit gutem Erfolg" lernen. Schüler, Eltern und Lehrer fühlen sich unserer Schule zugehörig und besuchen sie gerne. Einige Eltern (21%) können allerdings nicht beurteilen, ob ihre Kinder für ihren weiteren Bildungsweg gut vorbereitet sind, oder ob sich ihre Kinder im Unterricht anstrengen (17,8%). Während die Kinder und Lehrer davon ausgehen, dass sich "Gäste und Menschen in unserem Ort positiv über die Schule äußern", wissen viele Eltern (33,7%) nicht, wie sie diese Frage beantworten sollen. Große Uneinigkeit herrschte bei der Beantwortung der Frage, ob in der Zeitung oft etwas "Gutes" stünde. Über die Hälfte der Befragten beantwortet diese Frage positiv. Aber es gibt auch Ablehnungen und Unsicherheiten. Die Frage beinhaltet allerdings zwei Aspekte. Zum einen geht es um die Quantität der Zeitungsartikel und zum anderen kann der Leser den Schwerpunkt allerdings auch auf den qualitativen Aspekt legen (Steht etwas Gutes über die Schule in der Zeitung?).
Bezüglich der Krankmeldungen haben die Eltern eine abweichende Wahrnehmung im Vergleich zu Kindern und Lehrern. 10% stimmen nicht damit überein, dass "Krankmeldungen selten" sind.























Auch der Qualitätsbereich 2 ist geprägt von einer großen Zustimmung seitens der Schüler, Lehrer und
Eltern in allen Teilbereichen.
Alle sind sich einig, dass die Kinder an der Grundschule Oldendorf selbstständig und Schritt für Schritt lernen, wobei den Schülern geholfen wird, sie ermutigt und unterstützt werden. Die Darstellung der Inhalte wird dabei als klar und deutlich beurteilt.
Die durchweg positive Einschätzung des Unterrichts als abwechslungsreich erklärt vielleicht auch die
positive Bewertung des Teilbereichs "Lust am Lernen".
Lediglich wenige Eltern geben an nicht über alle Teilbereiche des Unterrichts informiert zu sein. So geben zum Beispiel 12% der Eltern an nicht zu wissen, ob die Kinder Schritt für Schritt lernen, 16% geben an nicht zu wissen,ob die Kinder bei Problemen beraten werden und 15% der Eltern geben an nicht zu wissen, ob die Kinder Lust am Lernen haben.
Die besondere Bedeutung der Mediennutzung an der Grundschule Oldendorf wird in der 100%igen
Zustimmung zur Nutzung von PC und Bibliothek deutlich. Dabei wird auch die Wichtigkeit der
sozialen Kompetenz und der Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen an der Schule positiv beurteilt.
Ebenso positiv wird das Zusatzangebot für Lernstarke beurteilt, wobei 7% der Schüler diese Zusatzangebote nicht wahrnehmen.
Unsicherheit besteht bei den Eltern in Bezug auf die Leistungsbewertung. So wissen 26% der Befragten Eltern nicht, ob die Bewertung transparent ist (bei 6% Ablehnung), 22% wissen nicht ob regelmäßig Informationen über den Leistungsstand gegeben werden (bei 6% Ablehnung) und 33% der Eltern wissen nicht, ob die Schüler aus den Bewertungen lernen (bei 5% Ablehnung). 6% der Schüler wünschen mehr Transparenz bei der Bewertung und regelmäßige Informationen über den Leistungsstand. In diesem Bereich ist vielleicht noch etwas mehr Information der Eltern und Schüler notwendig.
Bei insgesamt deutlicher Zustimmung wissen einige Eltern nicht, ob "Wie man lernt" ein Thema in der Schule ist (22%) und wie das Vorgehen bei Absentismus an der Schule geklärt ist (34%). Außerdem wünschen sich 6% der Eltern und der Schüler regelmäßigere Präsentationen eigener Ergebnisse im Unterricht.
Mit sehr deutliche Zustimmung (zumeist 1oo%) nehmen die Lehrer die Teilbereiche des Unterrichts wahr. Auch die Teilbereiche, die vom Kollegium allein bearbeitet wurden, wie das differenzierte schuleigene Curriculum, die Vertretung gemeinsamer pädagogischer Ziele und die Bedeutung der Arbeit zu zweit oder im Team finden bei den Kollegen völlige Zustimmung.
Insgesamt kann man eine sehr positive Bewertung der Arbeit im Qualitätsbereich 2 bei allen Befragten feststellen.











In diesem Qualitätsbereich besteht eine große Einigkeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. In allen Bereichen dominierte eine äußerst positive Wahrnehmung unserer Schulkultur.
Der Aspekt "Gesundheit" spielt an unserer Schule eine große Rolle. Schüler, Eltern und Lehrer sind sich einig, dass es sowohl Maßnahmen gegen Gewalt und zur gesundheitlichen Prävention gibt. Obwohl auch eine positive Rückmeldung bezüglich der Drogenprävention kam, wird bei der Auswertung deutlich, dass einige Kinder, Eltern und Lehrer an dieser Stelle keinen Schwerpunkt in der pädagogischen Arbeit unserer Schule sehen. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, weiterführenden Schulen und anderen Bildungseinrichtungen wurde von den Lehrern als positiv bewertet. Allerdings wird deutlich, dass das Kollegium sich eine noch engere Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen wünscht.
Auch die Abfrage bezüglich der Arbeitsgemeinschaften und eines vielseitigen
Schullebens fällt deutlich aus. Schüler, Eltern und Lehrer sind sich einig, dass das Angebot unserer Schule stimmt.
Eltern und Schüler fühlen sich gut informiert und an Entscheidungen mitbeteiligt.













In diesem Qualitätsbereich wurden ca. 50% der Fragestellungen nur vom Team bearbeitet.
Das Team bewertet das Schulqualitäts- und Ressourcenmanagement zu 100% positiv. Auch in den anderen, durch das Team beurteilten Fragestellungen, finden sich durchweg positive Wertungen.
Nur in der Frage 61 besteht Uneinigkeit im Team. Es ist der Bereich der Entlastungsangebote. Dieses Problem ist wichtig und muss diskutiert werden.
Die Bereiche Unterrichtsorganisation sowie Leitungshandeln zeigen eine große Zufriedenheit und Einigkeit zwischen Schülern, Eltern und Lehrern. Die Schulleitung ist für alle Beteiligten ansprechbar und hält Absprachen ein.
Vertretung, Teamarbeit sowie unterschiedliche Arbeitsformen werden von der Schulleitung unterstützt und ermöglicht.
Deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung der teilnehmenden Gruppen zeigen sich in der Frage 42.
Ob die Schulleitung andere in Entscheidungen einbezieht, wurde vom Team zu 100% positiv bewertet, während die Eltern- sowie Schülerschaft sich uneinig war. Sicherlich ist es schwer für die Schüler, diese Frage zu beantworten. In den Schüler- / Lehrergesprächen erleben sie Mitspracherecht und auch die gemeinsame Entscheidungsfindung durch das Gesamtkollegium. Da aber nicht alle Schüler an allen Entscheidungsfindungen teilnehmen, sondern Klassenvertretungen geschickt werden (s. Schülermitbestimmung), ist die Einsicht in diese Fragestellung schwierig und sicherlich geteilt.
Das Gleiche gilt für die Elternschaft. Alle, an Gremien teilnehmende Eltern, erleben gemeinsame Entscheidungsfindungen in den Konferenzen, während die restliche Elternschaft über das Schulinfo die Ergebnisse präsentiert bekommt. Dieser Teil der Elternschaft erhält somit keine Einsicht in die Entscheidungsfindung.
Dass der Bereich der Ablehnung von Eltern und Schülern nur zu 1% gewählt wurde, bestätigt diese Überlegungen.
Wie mehr Transparenz für die Gesamteltern- sowie Schülerschaft erreicht werden kann und ob dies überhaupt lösbar ist, muss überdacht werden.
Insgesamt eine sehr erfreuliche Einschätzung des Qualitätsbereiches 4.










In diesem Qualitätsbereich wird deutlich, dass sich die Lehrerinnen an der GS Oldendorf wohl fühlen. Ihre Arbeit wird geachtet und anerkannt, ihre persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten werden gefördert. Ebenso werden die persönlichen Fähigkeiten bei der Schulentwicklung berücksichtigt und die überwiegende Meinung im Kollegium ist die, dass die eigene geleistete Arbeit die Ziele der Schule unterstützt.
Im Bereich der Fortbildung ist sich das Kollegium einig, dass man regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt. Allerdings ist sich das Kollegium nicht einig, ob ein Fortbildungskonzept besteht. Weiterhin ist man sich auch uneins, ob die Erkenntnisse aus den Fortbildungen genügend weitergegeben werden.
Ebenso stellte sich bei der Befragung heraus, dass keine regelmäßigen Unterrichtshospitationen zwischen den Lehrkräften stattfinden.
Überwiegend positiv wird hingegen der Informationsfluss im Kollegium empfunden und zu 100% besteht die Meinung, dass Verbesserungsvorschläge erfragt und berücksichtigt werden.







In diesem Qualitätsbereich zeigt sich, dass das Kollegium klare Ziele für eine Weiterentwicklung vor Augen hat. Es empfindet das entwickelte Schulprogramm als Planung für die weitere Arbeit. Für die tägliche Arbeit orientieren sich die Lehrkräfte an dem eigenen erstellten Leitbild. Weiterhin wird im Kollegium die Evaluation als notwendig angesehen, weil sie die Stärken und Schwächen an der Arbeit aufzeigen kann und so an der Weiterentwicklung der Schule mitwirkt, da die ausgewerteten Ergebnisse zu Konsequenzen führen. Das Kollegium ist sich einig, dass es sich fortwährend um Verbesserung bemüht, wenn Mängel in den Rahmenbedingungen zu erkennen sind.
Einen Leistungsvergleich im Schulverbund wird eher nicht gesehen (60% im Bereich trifft eher nicht bzw. trifft nicht zu).
Überwiegend wird vom Kollegium empfunden, dass eine Unterstützung kultureller Ereignisse in der Gemeinde durch die Schule stattfindet.
| Team | Eltern | Schüler |
| Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen wünscht | Transparents der Entscheidungsfindungen durch die SL | Transparents der Entscheidungsfindungen durch die SL |
| Entlastungsangebote für das Team | Unsicherheit besteht bei den Eltern in Bezug auf die Leistungsbewertung | Drogenprävention |
| Fortbildungskonzept, Weitergabe von Fortbildungsinhalten | Drogenprävention | Transparenz in Bewertung und regelmäßige Informationen über den Leistungsstand |
| Unterrichtshospitationen | Eltern fühlen sich zum Teil uninformiert (Vorbereitung auf den weiteren Bildungsweg, Anstrengungsbereitschaft im Unterricht,...s.QB 2 | |
| Leistungsvergleich im Schulverbund |
Diese Punkte wurden in der Gesamtkonferenz diskutiert, bewertet und zum Teil in unser Schulprogramm aufgenommen:
Auszug aus dem Protokoll der GK vom 26.10.09
Für die Zukunft ergeben sich daraus folgende Konsequenzen:
Das Arbeitsprogramm sieht als Konsequenz nun folgendermaßen aus und wurde einstimmig beschlossen: