Deutsch Kl. 2

Verbindliche Kompetenzen für eine Versetzung in Klasse 3 (festgelegt auf der Fachkonferenz Deutsch am 26.10.2009)

Aus den folgenden Lernbereichen müssen für eine Versetzung in Klasse 3 die hervorgehobenen Kompetenzen erreicht sein. PFLICHTKOMPETENZEN
Für die Zeugnisformulierung sollte eine weitere Kompetenz aus jedem Lernbereich genannt werden.

Lernbereich Sprechen und Hören

Die Schülerinnen und Schüler

  • können Gesprächsregeln einhalten (melden, abwarten, sich gegenseitig zuhören, auf etwas Gesagtes eingehen, Blickkontakt halten)
  • äußert sich in Unterrichtssituationen sachangemessen und verständlich (beachtet: angemessene Lautstärke, deutliches Sprechen, angemessenes Tempo, sprechen in vollständigen Sätzen)
  • stellen gezielt Fragen, um einen Sachverhalt zu klären
  • fordern andere auf, etwas zu tun, bitten um Hilfe
  • können sich einen mehrgliedrigen Arbeitsauftrag merken und umsetzen

Lernbereich Lesen – mit Texten und Medien umgehen

Schülerinnen und Schüler

  • können einen altersgemäßen Text sinnerfassend erschließen
  • können Informationen aus Aufgabenstellungen entnehmen und auf den Text beziehen (markieren, unterstreichen von entsprechenden Textstellen)
  • können einfache schriftliche Arbeitsaufträge selbstständig erfassen und umsetzen

Lernbereich Schreiben – Texte erfassen

Schreibfertigkeit
Die Schülerinnen und Schüler

  • schreiben in einer formklaren, gut lesbaren Schrift

Texte verfassen
Die Schülerinnen und Schüler

  • können kurze aber folgerichtig geschriebene Texte verfassen
  • entwickeln eigene Schreibideen und verfassen Texte angeleitet durch Schreibimpulse (z. B. Texte, Bilder, Gegenstände)

Richtig schreiben
Die Schülerinnen und Schüler

  • wenden einfache Rechtschreibregeln und –strategien an (Satzschlusszeichen, Großschreibung am Satzanfang, Großschreibung von Konkreta, schreiben lautgetreue Wörter und einige Wörter aus dem Übungsbereich richtig)
  • schreibt Sätze aus dem Übungsbereich nach Diktat (max. 9 Fehler)
  • beherrschen das Alphabet
  • sind in der Lage mit der Kurzfassung des Wörterbuches oder der Wörterliste des Sprachbuches umzugehen und einfache Wörter nachzuschlagen
  • können kurze Texte nahezu richtig abschreiben ( 4-5 Fehler maximal)

Versetzungsbestimmung:

Es müssen mindestens zwei der festgelegten Pflichtkompetenzen erreicht sein, um versetzt zu werden.

Bewertungsmaßstäbe im Fach Deutsch Kl. 3 und 4

(Fachkonferenzbeschluss vom 07.06.2010) Klassenarbeiten im Fach Deutsch in Klasse 3 und 4 (festgelegt von der Verbundfachkonferenz):

  • pro Halbjahr sollen jeweils ein Diktat und eine Rechtschreibkontrolle geschrieben werden
  • in Klasse 3 sollen drei Aufsätze, in Klasse 4 vier Aufsätze geschriebene werden

Bewertungsmaßstäbe für Klassenarbeiten (Lesetests, Rechtschreibkontrollen):

  • 100% - 97% = 1
  • 96% - 85% = 2
  • 84% - 70% = 3
  • 69% - 50% = 4

Texte schreiben:

verbindliche Themen: Bildergeschichte, Reizwortgeschichte, Nacherzählung, Brief, Vorgangsbeschreibung, Bericht

Bewertung von Texten nach Ansage:

  • 0 - 1 F. = 1
  • 2 - 4 F. = 2
  • 5 - 7 F. = 3
  • 8 - 11 F. = 4
  • 12 – 16 F. = 5
  • Ab 17 F. = 6

Wörterzahl bei Texten nach Ansage:
Kl.1 : bis max. 20 Wörter
Kl.2 : 20 – 60 Wörter
Kl. 3: 60-90 Wörter
Kl.4: 90-110 Wörter

Bewertung von Abschreibtexten:

  • 0 F. = 1
  • 1 - 2 F. = 2
  • 3 - 4 F. = 3
  • 5 - 6 F. = 4
  • 7 – 15 F. = 5

Prozentuale Zusammensetzung der Deutschnote in den Klassen 3 und 4:

  • mündlicher Sprachgebrauch: 33,33%
  • Lesen: 33,33%
  • schriftlicher Sprachgebrauch: 33,33%

Der Bereich "Mündlicher Sprachgebrauch" setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

  • initiierten Unterrichtssituationen (Rollenspiel, Referat): 60%
  • freies Sprechen/Gesprächsverhalten/verstehendes Zuhören: 40%

Der Bereich "Lesen" setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Vorlesen: 30%
  • sinnentnehmendes Lesen: 70%

Der Bereich "Schriftlicher Sprachgebrauch" setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:

  • Rechtschreibung: 45%
  • Sprache (Aufsätze): 45%
  • Schrift und Form: 10%

Mathematik

Im Fach Mathematik gelten folgende Bewertungskriterien:

Für die Zeugniszensur werden die schriftlichen und die mündlichen Leistungen jeweils zu 50 % gewertet.

Die schriftliche Lernkontrollen umfassen Aufgaben aus folgenden Anforderungsbereichen: 1. Anforderungsbereich: Reproduktion 2. Anforderungsbereich: Zusammenhänge herstellen 3. Anforderungsbereich: Verallgemeinern und Reflektieren Der Schwerpunkt bei der Konzeption der schriftlichen Lernkontrollen soll auf dem Kompetenzbereich 2 liegen.

Die Bewertung der schriftlichen Lernkontrollen erfolgt nach Punkten, wobei nicht nur Ergebnisse bewertet werden, sondern auch Lösungswege und Teillösungen.
Als Richtwerte gelten dabei:

  • 100 % - 97 % ergeben eine sehr gute Leistung (1)
  • 96 % - 85 % ergeben eine gute Leistung (2)
  • 84 % - 70 % ergeben eine befriedigende Leistung (3)
  • 69 % - 50 % ergeben eine ausreichende Leistung (4)
  • 49 % - 25 % ergeben eine mangelhafte Leistung (5)
  • 24 % - 0 % ergeben eine ungenügende Leistung (6)

Sachunterricht

Im Fach Sachunterricht gelten folgende Bewertungskriterien:

Für die Zeugniszensur werden die schriftlichen Leistungen zu 30% gewertet, die mündlichen Leistungen zu 70%.

Die schriftliche Lernkontrollen umfassen Aufgaben aus folgenden Anforderungsbereichen:

  1. Anforderungsbereich: Reproduktion
  2. Anforderungsbereich: Zusammenhänge herstellen
  3. Anforderungsbereich: Verallgemeinern und Reflektieren

Anzahl der schriftlichen Lernkontrollen pro Halbjahr (maximal):

  • Klasse 2 = 1
  • Klasse 3 und 4 = 2

Bewertungsmaßstäbe für die schriftlichen Lernkontrollen. Die Bewertung erfolgt nach Punkten. Als Richtwerte gelten dabei:

  • 100% - 97% = 1
  • 96% - 85% = 2
  • 84% - 70% = 3
  • 69% - 50% = 4
  • 49% - 25% = 5
  • 24% - 0% = 6

Die Lernkontrollen im 3. und 4. Schuljahr sind mit einer Zensur zu bewerten.

Zur Bewertung der mündlichen Leistungen werden folgende fachspezifische Leistungen herangezogen:

  • Mündliche Mitarbeit im Unterricht
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Präsentationen (z.B. Textvortrag, Kurzreferate)
  • Ergebnisse von Partner-und Gruppenarbeiten
  • Mappenführung

Pro Halbjahr zeigt jedes Kind mind. eine Präsentation (z.B. Kurzreferat, Sammlung, Experiment, Themenbuch), die im 3. und 4. Schuljahr mit einer Zensur bewertet wird.

Englisch

Bewertung im Fach Englisch:

  • 4 schriftliche Lernzielkontrollen pro Halbjahr im zeitlichen Rahmen von 10- 15 Minuten.
  • Inhalte der Lernzielkontrollen sind Aufgaben aus dem vorangegangenen Unterricht, sowie Aufgaben aus dem Wiederholungsbereich.\\

Die Bewertung der schriftlichen Lernkontrollen erfolgt nach Punkten. Als Richtwerte gelten dabei:

  • 100% - 97% = 1
  • 96% - 85% = 2
  • 84% - 70% = 3
  • 69% - 50% = 4

Für die Zeugniszensur werden die schriftlichen Leistungen zu 30% gewertet, die mündlichen Leistungen zu 70%. Die Bewertung der mündlichen Leistungen gliedert sich zu gleichen Teilen in Hör- und Hör-/Sehverstehen, sowie Sprechen.

Musik

In Fach Musik gelten folgende Bewertungskriterien:

Für die Festlegung der Zeugniszensur gehen die schriftliche Leistungen zu 30 % und die mündlichen Leistungen (Beiträge im Unterricht, praktisches musizieren, Präsentationen von Gruppenarbeiten) zu 70 % in die Zeugniszensur ein.

Die schriftliche Lernkontrollen umfassen Aufgaben aus folgenden Anforderungsbereichen:

  1. Anforderungsbereich: Reproduktion
  2. Anforderungsbereich: Zusammenhänge herstellen
  3. Anforderungsbereich: Verallgemeinern und Reflektieren

Die Bewertung der schriftlichen Lernkontrollen erfolgt nach Punkten. Als Richtwerte gelten dabei:

  • 100 % - 97 % ergeben eine sehr gute Leistung (1)
  • 96 % - 85 % ergeben eine gute Leistung (2)
  • 84 % - 70 % ergeben eine befriedigende Leistung (3)
  • 69 % - 50 % ergeben eine ausreichende Leistung (4)
  • 49 % - 25 % ergeben eine mangelhafte Leistung (5)
  • 24 % - 0 % ergeben eine ungenügende Leistung (6)

Sport

Bewertung im Sportunterricht / Prozentuale Verteilung / Werte

Bereich 1: Sport

  • 25 % soziale Kompetenz, individueller Lernfortschritt, Beteiligung in Reflexionsphasen, Mitarbeit
  • 75 % restliche Lernfelder (spielen; gymnastische, rhythmische und tänzerische Bewegungsgestaltung; Kräfte messen und miteinander kämpfen; turnen und Bewegungskünste; laufen, springen, werfen; bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten)

Bereich 2: Schwimmen

  • 25 % soziale Kompetenz, individueller Lernfortschritt, Beteiligung in Reflexionsphasen, Mitarbeit
  • 75 % Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen

Für die Zeugnisnote werden Bereich 1 und 2 mit je 50 % gewertet. Ist in einem Bereich die Zensur deutlich besser, so wird das Zeugnis mit einer Bemerkung versehen.

Religion

Bewertungskriterien im Fach Religion:

In die Zeugniszensur gehen die schriftliche Leistungen zu 30 % und die mündlichen Leistungen (Beiträge im Unterricht, Rollenspiele, Präsentationen von Gruppenarbeiten, …) zu 70 % ein. Die religiöse Einstellung wird nicht bewertet!

Die schriftlichen Lernkontrollen können Aufgaben aus folgenden Anforderungsbereichen umfassen:

  1. Anforderungsbereich: Reproduktion
  2. Anforderungsbereich: Zusammenhänge herstellen
  3. Anforderungsbereich: Verallgemeinern und Reflektieren

Die Bewertung der schriftlichen Lernkontrollen erfolgt nach Punkten. Als Richtwerte gelten dabei:

  • 100 % - 97 % ergeben eine sehr gute Leistung (1)
  • 96 % - 85 % ergeben eine gute Leistung (2)
  • 84 % - 70 % ergeben eine befriedigende Leistung (3)
  • 69 % - 50 % ergeben eine ausreichende Leistung (4)
  • 49 % - 25 % ergeben eine mangelhafte Leistung (5)
  • 24 % - 0 % ergeben eine ungenügende Leistung (6)

Kunst, Werken, Textil

Bewertungskriterien in diesen Fächern:

Zur Leistungsfeststellung werden keine schriftlichen Lernkontrollen durchgeführt, sondern die Ergebnisse fachspezifischer Lernkontrollen bewertet. Dazu zählen:

  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • Unterrichtsdokumentation (z.B. Mappenführung)
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Präsentationen, auch unter Verwendung von Medien
  • Ergebnisse von Partner-oder Gruppenarbeiten
  • Freie Leistungsvergleiche (z.B. schulinterne Wettbewerbe)

Die Leistungsbewertungewertung setzt sich aus der mündlichen Mitarbeit (20%) und den fachspezifischen Leistungen (80%) zusammen.

Zu den fachspezifischen Leistungen zählen:

Kunst

  • Einfallsreichtum, Ausdruck und Aussagekraft in der bildnerischen und sprachlichen Äußerung.
  • sinnvolle Anwendung von Gestaltungsmitteln und -verfahren.
  • sinnvolle Planung von Arbeitsabläufen und sachgerechter Umgang mit Material und Werkzeug
  • angemessene Kommunikation zu ästhetischen Phänomenen, zu unterschiedlichen Sichtweisen und über Gestaltungsprozesse und -produkte.
  • Stellen von weitergehenden Fragen und zunehmend selbstständige Beschaffung von Informationen.

Werken

  • Einfallsreichtum, individuelle Lösungen
  • Flexibilität, Konzentration und Ausdauer
  • Anwendung von Gestaltungsmitteln und Werkverfahren
  • Qualität des Werkstücks
  • Individueller Lernfortschritt
  • Umgang mit Werkstoff und Werkzeugen
  • Selbstständigkeit und Kooperationsfähigkeit
  • Stellung beziehen zu ästhetischen Phänomenen, unterschiedlichen Sichtweisen, Gestaltungsprozessen und -ergebnissen.
  • Bewusster Einsatz von Werkstoffen und Materialien

Textil

Als Leistungen sollen nicht nur sichtbare Ergebnisse aus Gestaltungs- und produkitonsverfahren sowie das abrufbare Fachwissen gewertet werden. Wichtig ist daneben auch das Planen, Durchführen, Beobachten, Reflektieren und Bewerten der Entwicklungsprozesse. Mögliche fachspezifische prozess- und ergebnisorientierte Beurteilungskriterien:

  • Kreativität
  • Ausdruck und Aussagekraft einer künstlerischen Lösung
  • Neugier, Offenheit und Experimentierfreude
  • Berücksichtigung von Gestaltungskriterien
  • Kenntnisse spezifischer Merkmale von Textilien
  • Korrekte Anwendung von Fachbegriffen
  • Qualität der technischen Ausführung, sachgerechter Umgang mit Materialien und Werkzeugen
  • Funktionalität
  • Ökonomischer Umgang mit Ressourcen (Zeit, Material, Arbeitsabläufe)
  • Kommunikations- und Reflexionskompentenz über Gestaltungsprozesse und Gestaltungsprodukte
  • Qualität der Repräsentationsform

Leistungsbewertungen während des Arbeitsprozesses (in allen drei Fächern):

  • Fähigkeit, Ideen zu finden und mitzuteilen
  • in der Gruppe Impulse zu geben, eine Arbeit voranzubringen
  • eine Arbeit auch bei Schwierigkeiten bis zu Ende durchzuführen und Misserfolge zu überwinden
  • Aufgeschlossenheit für neue Einsichten, eigene Erfindungen und Entdeckungen
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